Revision der Energieförderungsverordnung EnFV: Bewirtschaftungsentgelte für KEV-Anlagen
Der Verband unabhängiger Energieerzeuger VESE äussert sich kritisch zur laufenden Revision der Energieförderungsverordnung. Die Vorlage adressiert nicht die eigentlichen Probleme und gefährdet den Bestandsschutz.
Einleitung
VESE schliesst sich der fundierten Analyse des Verbandsmitglieds Fleco Power AG an
Forderung einer Übergangsfrist
Um die Planungssicherheit für die betroffenen Akteure zu gewährleisten, ist eine Übergangsfrist von mindestens zwei Jahren zwingend erforderlich.
Kritik am Verfahrensablauf
Es ist äusserst bedenklich, dass das UVEK bereits während der laufenden Vernehmlassung Anpassungen an der Auszahlungspraxis der Bewirtschaftungsentgelte vornimmt. Dieses Vorgehen präjudiziert das Ergebnis des demokratischen Mitwirkungsverfahrens und untergräbt das Vertrauen in die Verlässlichkeit der politischen Prozesse.
Kein Bestandsschutz und hohe, individuelle Risiken
Der ursprünglich von offizieller Seite kommunizierte Bestandsschutz wäre nicht mehr gegeben. Zusätzlich ist anzunehmen, dass Anlagen aufgrund hoher individueller Risiken Mühe haben werden, überhaupt einen Direktvermarkter zu finden.
